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Joseph Stiglitz räumt mit Mythen auf
Monitor berichtete zur Erinnerung an einen noch immer tobenden Irakkrieg über die Kosten eben dieses Krieges. In diesem Rahmen wurde insbesondere auf "The Three Trillion Dollar War" von Stiglitz hingewiesen, der in einem Zeit Interview endlich mal damit aufräumt, dass kriegerische Auseinandersetzungen gut für die Wirtschaft wären. In napolionischen bis hin zu Zeiten der Rothschilds mag das gestimmt haben, aber seit Keynes, so Stieglitz "kennen wir konstruktivere Mittel, die Wirtschaft anzukurbeln". Rückblickend sehen die Börsianer das anscheinend noch anders, denn die Tiefststände wurden kurz vor dem Opening Strike 2003 erreicht. Doch muss man zugestehen, dass ein kontinuierliches Wachstum sicherlich besser ist, als ein großes Defizit zu produzieren und der Bevölkerung die Lasten dessen auf Jahre aufzuerlegen. Es ist in der Tat auch für nicht Ökonomen einleuchtend, dass eine kontinuierliche Wirtschaftspolitik mehr Wohlfahrt verspricht. Das werden wahrscheinlich auch andere Ökonomen der USA so gesehen haben, gleichwohl der politische Wille im Hinblick auf die Irak Intervention ein von anderen Motiven geleiteter war. Wirtschaftsmodelle brauchen eben auch die Unterstützung der Politik, wie ja auch hier zu sehen ist. Wenn die Volksvertreter hier in Deutschland sich in Aufschwungzeiten wirklich zur Sparsamkeit überwinden könnten, würde das keynsianische Modell sicherlich näher an die Idee rücken, eine geringere bis keine Staatsverschuldung existieren und die gesamtwirtschaftliche Wohlfahrt steigen. Warum sollten auch die Gläubigerbanken Jahr für Jahr über ein Viertel des Bundeshaushalts bekommen? Danken werden sie es nicht!
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