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Der Kampf Ilmenaus gegen den Alkohol
Kaum zu glauben, aber das kleine Städtchen Ilmenau (übrigens eine überraschend umfangreiche Wikipedia-Seite) ist in den Medien. Leider nicht als Beispiel einer vorbildlichen und innovativen Universitätsstadt, sondern als verlängerter Arm des Innenministers in seiner typisch unverhältnismäßigen Manier. Die thüringische Stadt verfügt nähmlich seit August diesen Jahres über ein generelles Alkoholverbot in der Innenstadt (genaueres hier). Damit liegt Ilmenau ganz im aktuellen Trend, wie die TAZ es formuliert. In dem Kontraste Beitrag "Alkoholverbot" vom 11. September 2008 zeigt Bürgermeister Gerd-Michael Seeber dann wie weit Toleranz gegenüber gesellschaftlichen Gruppen in Ilmenau reicht. Ein solches generelles Alkoholkonsumverbot, da ist Prof. Hecker zuzustimmen, muss einfach gegenüber dem einfachen Platzverweis als nicht erforderlich angesehen werden. Juristisch gibt es damit wohl kaum Diskussionsbedarf und das absehbare Schicksal solcher Satzungen scheint klar. Doch der Ilmenauer Oberbürgermeister erklärt dem öffentlichen Alkoholkonsum selbstverständlich nicht nur an einer Front den Kampf. Es ist, laut Freiem Wort, geplant das Ordnungsamt im kommenden Jahr mit "mindestens einer weiteren Person" zu verstärken. Na dann Prost!
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